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Reiseprogramm

1. Tag: Anreise nach Tanger
Ankunft in Tanger. Transfer zum Gästehaus in der Medina. Abendessen.
Fahrt ca. 30 Minuten, Übernachtung um Gästehaus (-/-/A)
2. Tag: Tanger
Ankommen am Ort, wo sich das Mittelmeer und der Atlantik treffen. Einen Tag in Tanger und Umgebung verbringen und Fuss fassen in Afrika. In der Zeit zwischen Phönizerstadt und der Unabhängigkeit in den 50-er Jahren war Tanger Ort – manchmal auch Zufluchtsort – für verschiedene Kulturen. Ende 19./Beginn 20. Jahrhundert war Tanger aufgrund seiner Lage Zentrum für die europäische Diplomatie und Handelswege zu Marokko. In der Berbermythologie von Sufax erbaut, faszinierte der multikulturelle Platz mit den Gemeinschaften von Juden, Moslems und Christen verschiedene Schriftsteller. So war mehr als jede andere Stadt Tanger über viele Jahre hinweg das Gesicht Marokkos zur Welt. Das heutige Tanger ist im Aufbruch. Mit dem neuen Hafen ausserhalb der Stadt, dem Fussballstadion und Investitionen in den Tourismus möchte sich die Stadt am Gibraltar den Platz als zweitwichtigste Handelsstadt Marokkobewahren. Sie hat ihr verstaubtes Kleid abgelegt und überrascht den Besucher mit einer interessanten Altstadt und einem schönen alten Hafen.
Beim Cap Spartel geniessen Sie den einmaligen Blick auf die Strömungen von Atlantik und Mittelmeer. Überraschend schöne Strände laden zum Spazieren ein.
Einfaches Gästehaus (Vormittag Stadtführung zu Fuss in der Medina, Nachmittag Ausflug zum Cap Spartel und Strandspaziergang) (F/-/-)
3. Tag: Tanger - Tétouan - Chefchaouen
Von Tanger reisen Sie nach Tétouan. In einer atemberaubenden Lage zwischen den dramatischen Bergen im Süden und Westen und dem Mittelmeer im Norden, im schmalen Tal mitten in einem Gebiet von Orangen-, Mandel-, Granatapfel- und Zypressenplantagen gelegen, empfängt die Stadt den Gast mit breiten, geraden Alleen und einer authentischen Altstadt. Der Berbername dieses Ortes bedeutet literarisch: die Augen“ und bildlich „die Quellen“. Granada mit seiner Alhambra scheint allgegenwärtig zu sein. Düfte, Trachten Kunsthandwerk und der Klang der verschiedenen Sprachen machen diesen Besuch zu einem multikulturellen sinnlichen Erlebnis. Ein herrliches Panorama auf die Berge und eine hübsche Landschaft führt Sie auf der folgenden kurzen Fahrt vorbei an Dörfern, Moscheen sowie Nadel-und Korkeichenwälder nach Chefchaouen.
Einfaches Gästehaus ausserhalb Chefchaouen (ca. 3 Std. Fahrt, Stadtbesichtigung zu Fuss, Wanderung) (F/M/A)
4. Tag: Chefchaouen und Umgebung
Das sympathische Kifferstädtchen im nordwestlichen Hinterland Marokko ist beliebtes Sommerreiseziel für europäische Touristen, auch wenn die Stadt bis 1920 gerade mal von 3 Europäern betreten worden war. Heilig war die Stadt nie, aber die ersten Siedler dieses Ortes waren maurische Flüchtlinge, die die Christen hassten und den Zugang zu ihrem Zufluchtsort verboten. Heute braucht sich kein Gast mehr zu fürchten und die pittoreske Altstadt mit den weiss-hellblau getünchten Häusern empfängt die Besucher mit einmaligem Kunsthandwerk, Charme und dem achteckigen Minarett. Auf den Feldern um Chefchaouen wächst Hanf – so weit das Auge reicht. Die Wolle der Schafe und Ziegen, die von den Berbern in den schroffen Hängen des Rifgebirges gehütet werden, wird zu Mützen und Decken gewoben. In dieser vom Grün umgebenen Bergstadt mit arabischer Tradition und andalusischem Flair finden Sie Entspannung. An Ihrem vierten Reisetag haben Sie die Gelegenheit, die malerische Umgebung von Chefchaouen zusammen mit dem Tourenführer zu entdecken. Da ist einerseits der Nationalpark von Chefchaouen, der zum Wandern lockt, andererseits die Schlucht von Akchour, die zum Füsse erfrischen einlädt.
Einfaches Gästehaus (kurze Fahrt, Wanderung 4-6 Std.) (F/M/-)
5. Tag: Chefchaouen - Fes
Noch ein Blick auf die blauen Gassen, ein Abschiedstee, noch einmal die frische Luft in die Lunge ziehen. Dann geht es vorbei an Zedern-, Nuss- und Olivenbäumen, bergauf und bergab in endlosen Schlaufen zu atemberaubenden Höhen und tiefen Tälern über Ketama nach Fes. Das Grün bleibt zurück, es wird gelb und staubig braun. Gleich erreicht der Minibus Fès. Vorher noch ein Blick auf die Melonenfelder und unzähligen Olivenbäume. Hitze, Staub, Stimmengewirr. Klapprige Esel, die sich durch die engen Gassen zwängen und all die Menschen in ihrem Djellabas. Der Geruch nach Gewürzen und Bilder so bunt, dass das Auge sie kaum erfassen kann. Eine Reizüberflutung für die Sinne. Müde und vielleicht etwas überrumpelt, treten Sie durch die Türe zum Paradies – Ihr Riad für die nächsten 2 Nächte.
Fahrt ca. 8 Std, Übernachtung im Riad (F/M/A)
6. Tag: Fes
So vieles gibt es zu schreiben zur Wiege der Spiritualität, der Stadt der Königsstädte. Wir laden Sie ein, Fes mit einem kundigen Führer zu entdecken. Dass ein Besuch in einem der vielen Basare in der Medina zum Standardprogramm der Führung gehört, ist zwar eine der kulturellen Facetten, an die auch wir uns nur schwer gewöhnen können, er kann aber geradeso gut als willkommene kleine Verschnaufpause bei Tee und Inspiration angesehen werden. Am Nachmittag können Sie die Entspannung und Ruhe im orientalischen Riad geniessen oder mit dem Tourenführer und Chauffeur etwas ausserhalb der Stadt Luft holen.
Übernachtung im Riad (Stadtführung zu Fuss und mit Minibus) (F/-/-)
7. Tag: Fes – Meknes
Inmitten einer fruchtbaren Hochebene liegt die kleinste der Königsstädte: Meknes. Die ca. eine halbe Million Einwohner zählende Metropole ist ein Zentrum für Landwirtschaft – jährlich findet hier die internationale Agrarmesse statt. Der Alaouitensultan Moulay Ismail hat das heutige Stadtbild nachhaltig geprägt. Moulay Ismail bewunderte den französischen Sonnenkönig Ludwig XIV und hielt sogar um die Hand der Königstochter an. Hier befand sich auch eine der grössten Pferdestallungen Marokkos. Die grosszügige Stadtanlage, weiten Plätze und riesigen Mauern und Gewölbe vermitteln eine Ahnung von der ursprünglichen Pracht. Ähnlich dem berühmten Platz Jemal el Fna von Marrakech finden sich auch auf dem Platz von el Hedim Händler und Akrobaten ein. Genüsslich in einem der Cafés heissen „nuss-nuss“ oder „atei“ geniessen, die Beine strecken, den Blick schweifen lassen – einfach nur Sein. Ob Sie die römische Ausgrabungsstätte Volubilis besuchen möchten, können Sie bestimmen. Nur einen Hügel weiter liegt der Wallfahrtsort Moulay Idriss. Am Strassenrand bieten Bauern ihre Produkte an – eine farbige Auswahl, be-stimmt von der Saison und dem wie der Wettergott in den letzten Monaten gestimmt war. Der Pilgerort liegt romantisch zwischen zwei Hügeln des Djebel Zerhoun. Pilgerort? Die Geschichte dieser heiligsten Stadt Marokkos? Gerne erzählen Ihnen das der lokale Führer und unser Tourenführer! Immerhin sind Sie ja auf der Reise im Land von 1001 Nacht – dem Land der Geschichten und Märchen, der Erzählkunst.
Fahrt, Besichtigungen ca. 2 Std., Übernachtung in einfachem Riad (F/M/A)
8. Tag: Moulay Idriss - Larache - Asilah
Nach der Übernachtung im friedlichen Moulay Idriss reisen Sie zur Atlantikküste nach Larache. Die Altstadt dieser wichtigsten Hafenstadt der Region ist mit ihren weissgetünchten Häusern eine Oase der Ruhe. Die Richtung Meer verlaufenden Gassen laden zu einem Spaziergang ein. Es ist dies ein Wandeln in einer mittelalterlichen Altstadt, die früher eine spanischeFestung war. Der Wind peitscht die Wellen des Atlantiksan Land, die Dromedare ziehen gemächlich dem Strand entlang, die Weite ist unfassbar. Die Lage am Meer, Reste der portugiesischen Festung, bunte Fassaden und das Flair einer malerischen, friedlichen Künstlerstadt machen den Reiz der kleinen Medina, ja von Asilah aus.
Fahrt, Spaziergänge ca. 4 ½ Std., Übernachtung in einfachem Landhaus  (F/M/A)
9. Tag: Asilah und Umgebung
Heute haben Sie Zeit, die vielen Eindrücke der Reise bei einer Wanderung oder beim Seele baumeln lassen am Strand setzen zu lassen. Ein stimmiger, genussvoller Ausklang einer dichten und abwechslungsreichen Reise zu einem kleinen und doch so bunten, vielfältigen Fleckchen Erde. So nah an Europa und so durchmischt von Kulturen und doch so anders als zuhause. Fotosujets gab es für achtsame, respektvolle Reisende so viele, dass die Tour noch eine Weile im Herzen in Erinnerung bleiben wird.
Wanderung, Fahrt ca. 1. Std., Übernachtung in einfachem Landhaus (F/M/A)
10. Tag: Abreisetag
Frühstück und Transfer an den Flughafen, Hafen oder Bahnhof von Tanger. Beslama – auf Wiedersehen, inschallah.
Fahrt ca. 1. Std. (F/-/-)
 
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