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| TourenWandern / TrekkingAuf dem höchsten Gipfel NordafrikasReiseprogramm |
Reiseprogramm |
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| 1. Tag Schweiz - Marrakech |
Empfang in Marrakech und Transfer zum Hotel in der Medina. (Anreise auch am 2. Tag möglich) Übernachtung mit Frühstück in einfachem Hotel/Riad(-/-/-) |
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| 2. Tag: Marrakech |
So tief in die Geschichte verwurzelt, wie die Palmen in die Erde, ist sie heute eine moderne Stadt, welche die faszinierende Vielfalt des arabischen Lebens, auch in ihren extremsten Gegensätzen, widerspiegelt. Marrakech ist aber auch geheimnisvoll, orientalisch und aufregend. Wir entdecken den Souk und geschichtsträchtige Kulturmonumente. Abends dann, ein Spektakel besonderer Art: die Geschichtenerzähler, Gaukler, Schlangenbeschwörer und Dutzenden von Garküchen, die den Djemaa el Fna zum berühmtesten Platz Afrikas machen. ½-tägiger Stadtspaziergang, deutschsprachig. Übernachtung in einfachem Hotel/Riad (F/-/-) |
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| 3. Tag: Marrakech - Toubkalregion |
Früh morgens fahren wir los. Irgendwo in den Bergen warten bereits unsere Maultierführer. Die Bergstrasse Richtung Tizi n Test eröffnet uns einige Blicke auf die Landschaften, die wir schon sehr bald bewandern werden. In einem kleinen Dorf treffen wir auf das Begleitteam von Oukaimeden. Alle Sieben oder mehr Sachen werden umgeladen und nach einem feinen, kleinen Imbiss ziehen wir los. Schon bald überholen uns die einheimischen Männer und beim ersten Camp steht bei unserem Eintreffen bereits das weisse Berberzelt. Einrichten unter den Nussbäumen und sich an das Unterwegs sein gewöhnen mit einem Glas feinen Tee geht dies viel einfacher. Camp (1½ bis 2 Std. Fahrt, 5 Std. Wandern) (F/M/A) |
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| 4.-6. Tag: Toubkal |
Auf Maultierwegen oder durchs Bachbett gehen wir durch verschiedene Berbersiedlungen. Die Dörfer sind ohne Straßenanbindung, aber erstaunlich groß, ganz eng zusammengebaut und recht einfach. Dann zieht sich der Weg durch schütteren Wacholderwald hinauf zum Zeltplatz. Ein feines Mittagessen im Esszelt: Bohnen- und Karottengemüse, Brot, Käse, Fisch, Tee und nachher vielleicht Waschen im Bach. Auf der Alm leben erstaunlich viele Menschen. Wir sehen Frauen große Bündel mit Grünfutter oder mit Brennholz herunter tragen. Gegen Abend erscheinen riesige Ziegenherden und gehen in ihre Pferche, wo sie es über Nacht warm haben. Über einen guten Weg geht es in Serpentinen an Wacholderbäumen und hellen Grasbüscheln vorbei hinauf. Wir rasten kurz an einem Bach und geniessen die Nüsse, Mandeln, gebrannten Mandeln, Erdnüsse, Feigen, Datteln. Wir erklimmen dann einen Bergrücken. Wir wollen nicht recht glauben, was wir da sehen: unser Weiterweg zieht in vielen Serpentinen eine steile Rinne hinauf. Gemächlichen und langsamen Schrittes machen wir uns im Morgengrauen auf zum höchsten Gipfel Nordafrikas. Noch ist es kühl im Schatten und erst das zunehmende Sonnenlicht wärmt unsere klammen Finger. Wir geniessen die wohlverdiente Aussicht auf dem Gipfel. Auch den Abstieg, vielleicht über ein übrig gebliebenes Schneefeld, gehen wir langsam an, freuen uns auf den ausgebreiteten Teppich und den Tee. Mit dem Wasser der Quelle können wir uns von der Gipfeltour zudem erfrischen. Camps (4 7 Std. Wanderung) (F/M/A)
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| 7.-12. Tag: Lac Ifni |
Der Weg durch ein schönes Tal mit vielen grünen Wiesenflecken und über einen Pass führen uns zum See. Bereits erspähen wir eine Ecke und beschleunigen unbewusst unseren Schritt. Ein Schwumm im warmen Bergsee, Sonnenuntergang und die wundervolle Bergwelt sowie die aufgestellte Begleitcrew und das feine Essen lassen endgültig den Alltag vergessen. An diesem friedlichen Ort stellen wir unsere Zelte für die kommenden Nächte auf. Die anschliessenden Tage erkunden wir die umliegenden Täler und Höhen und besteigen einsame, vielleicht namenlose, doch genauso eindrückliche Gipfel. Es bleibt Zeit zum Sein, malen, schreiben, die Sprache der Berber lernen oder einfach zu träumen.. Wir schauen dem Koch über die Schulter, musizieren am Feuer, backen Brot und geniessen warm eingepackt das feine Abendessen bei Kerzenlicht im Zelt oder unter freiem Sternenhimmel. Der tiefe und klare Bergsee lockt vor dem Weitergehen nochmals für ein frühmorgendliches Bad. Wir wandern zu einem Dorf, übernachten im Zelt oder in einer einfachen Unterkunft bei Einheimischen. Wir besichtigen die Dorfmühle und spazieren durch die Felder und Weiler des Tales. Mal über Schotterstrassen, mal auf dem Bergrücken oder durch wunderschöne Täler, an Terrassenfeldern vorbei wandern wir durch diese so andere Welt. Die Leute sind flinken Schrittes unterwegs. Mal eine Hacke geschultert, mal im schönen Kleid gehen sie ihres Weges. Auch unsere Begleitmänner sind von der Region und grüssen Bekannte in freudigem Ritual. Manchmal folgen wir den Wassergräben, die das kostbare Gut in die Felder führen. Die Aussicht von einem Pass kündigt das baldige Ende unserer Wanderung. Unter uns liegt die Ebene von Marrakech. Doch heute ist heute und so geniessen wir nochmals das Gehen, die friedvolle Stimmung in der Natur und das Gefühl des Heimkommens beim Anblick des weissen Zeltes. Camps (3 7 Std. Wandern) (F/M/A) |
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| 13. Tag: Oukameiden - Marrakech |
Wir strecken und recken uns im Schlafsack, blinzeln der Morgensonne entgegen und bald schon sitzen wir auf den Matten, reiben den Schlaf aus den Augen und gönnen uns ein gutes Frühstück. Auf sehr steinigem Weg wandern wir hinauf ins Dorf. Dabei kommen uns immer wieder Frauen mit Kühen oder Ziegen entgegen. Hier sind auch die Kühe sehr geländegängig! Vorbei an einer Refuge steigen wir in zunehmend felsigeres Gelände auf. Unser letzter Pass. Rast, ein letztes mal kreist der Nüssesack, dann wandern wir hinunter ins Tal und an einigen Almen entlang, zwischen hohem buntem Gras hinaus zum Ende unserer Tour. Mit dem Minibus fahren wir vom Toubkalgebiet nach Marrakech. Die Straße führt erst durch eine felsige Canyon- Landschaft, dann in Kehren mit viel Aussicht ins Tal. 72 km sind es bis Marrakech. In einer Altstadtstraße in der Medina halten wir vor einem unscheinbaren Eingang. Drinnen aber entfaltet das Hotel, das Riad, seine orientalische Pracht: Ein Innenhof mit kleinem Schwimmbecken, darum Sitzgruppen und eine große Liegematte mit Polstern, alles im typischen Stil gefliest, hinter Säulen die Zimmertüren und eine Treppe zu den oberen Zimmern und der grossen herrlichen Terrasse mit Blick über Marrakech. Einfaches Hotel/Riad (4½ Std. wandern, 1½ Std. Fahrt) (F/M/A)
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| 14. Tag: Marrakech |
Wir genießen das Treiben in den quirligen Bazaren und Handwerkergässchen und erhaschen uns einen letzten Blick vom Kaffeehaus aus auf das über der Stadt thronende Gebirgsmassiv des Hohen Atlas. Einfaches Hotel/Riad (F/-/-) |
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| 15. Heim- oder Weiterreise |
Transfer an Flughafen/Bahnhof Marrakech oder Verlängerung. (F/-/-)
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