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TourenWandern / TrekkingZauber der WüsteReiseprogramm

Reiseprogramm

1. Tag: Anreise
Transfer zum Hotel in der Medina von Marrakech.
Übernachtung mit Frühstück in einfachem Hotel/Riad (-/-/-)

2. Tag: Marrakech
Die Stadt, deren Name viele als Inbegriff orientalische Welt erscheint. Die alte Königsstadt in Marokko, mit ihren verschlungenen Souks und den phantasievollen Gärten, den Vorstädten und dem alten, immer noch mondäne Grösse vortäuschenden Franzosen-Viertel, den kleinen Cafés und den riesigen Nobelhotels, und nicht zuletzt die Stadt, die den sagenumwobenen " Djemaa el Fna" beherbergt, jenen Platz, der seit Jahrhunderten (und bis zum heutigen Tag) allabendlich die Geschichten- und Märchenerzähler, die Gaukler und Musikanten ebenso anlockt wie deren vielschichtiges Publikum. Orientierung und ½-tägige Stadtführung.
Übernachtung mit Frühstück in einfachem Hotel/Riad (F/-/-)

3. Tag: Marrakech - Wüste
Früh am Morgen brechen wir auf. Fahrt über den Tizi n’Ticka Pass (2260 m ü.M.). Die Landschaft öffnet sich, Blick auf die verschneiten Bergketten des Hohen Atlas. An Dörfern und Terrassenfeldern vorbei erreichen wir den Passübergang, fahren weiter, der Sahara entgegen. Die Täler werden breiter. Nach Ouarzazate fahren wir südwärts über den Tizi n Tinifift (1680 m ü.M.) ins fruchtbare Draatal mit seinen alten Kasbahs, Dörfern, Palmen und Oasen. Kurzer Halt und allenfalls umsteigen auf einen Landrover. Auf einer weiten Ebene, am Fusse des Jebel Banis, treffen wir gegen Abend auf unsere Begleitequipe. Erste Nacht unter dem eindrücklichen Sternenhimmel im Orient.
Camp (7 - 8 Std. Fahrt) (F/M/A)

4. - 11. Tag: 8 Tage Wanderung in der Fels - , Stein - und Sandwüste im Süden Marokkos
In der kühlen, frischen Morgenluft essen wir unser Frühstück. Während
die Begleiter das Biwak abbrechen und unsere Spuren sich verwischen, schultern wir unseren eigenen Rucksack. Auf dem Passübergang eröffnet sich unserem Auge ein imposantes Bild - im Süden die Weite und erahnbare Sandwüste, im Norden eine karge Ebene und Berge. Akazien und Vulkangestein, der schaukelnde Gang der Dromedare, wir nehmen die Eindrücke in uns auf und ziehen zu unseren wunderschön gelegenen Camps. Unser Karawanenführer führt uns in eine eindrückliche, majestätische Landschaft. Wir gehen in einer Schlucht, über grosse Steine und abgeschliffene riesigen Steinplatten. Bassins, mit Wasser gefüllt, sind Zeugen von Regen im letzten Herbst und Winter. Wir befinden uns nun inmitten des ersten Gebirgszuges, der die Sahara vom Norden trennt.

Ohne jegliches Zeitgefühl sind wir unterwegs, haben einen unserer Umgebung,
der Natur angepassten Rhythmus gefunden und spüren wie sich diese Weite,
diese Stille in uns ausbreitet und uns mit Ehrfurcht gegenüber der Natur erfüllt. Wir verlassen das Gebiet der Berge. Eine grosse Ebene breitet sich vor uns aus. Schwarze Steine, teils von der Hitze gespalten, in der Ferne einige Felsblöcke, die wie abgesägt wirken und das trockene Flussbett des Oued Lmhasser prägen die Landschaft. Unser
Berberzelt, ein feiner Pfefferminztee und die Begrüssung der Equipe geben uns immer wieder das Gefühl, heimzukommen.

Wir entdecken die Schönheit der Dünen, das Spiel mit dem Sand und die filigranen
Details der Wüste. In der wundervollen Märchenlandschaft horchen wir bei einem feinen Tee und Beignets den Geschichten und Erzählungen unserer Begleiter.

Ein weiterer Wandertag bricht an. Wir verlassen das Biwak, gehen hinaus in die Wüste, eine grosse Ebene erwartet uns. Der Duft von frischem Brot zieht durchs Camp, wir setzen uns zu unseren Begleitern ans Feuer. Achtsam und sorgfältig gehen wir mit dem Wasser um, das Waschen wird zu einem zelebrierten Ritual, Alltagshandlungen bekommen eine neue Dimension.

Nach einem stärkenden Frühstück packen wir unseren Tagesrucksack und wandern in die weite, ruhige Landschaft hinein. Zwischen Tamarisken setzen wir uns zum Tee und
Mittagessen nieder. Siesta. Der Nachmittag gehört ganz den Dünen und dem
sinnlichen Wahrnehmen dieser faszinierenden Gegend. Das Wüstengras steht zu vereinzelten Büschen gebunden in der weiten Fläche von Sand, der Skarabäus zieht unseren Blick auf sich, Eidechsen huschen zum nächsten Sonnenplatz, vielleicht sehen wir einen Wüstenfisch oder mit viel Glück gar einen Wüstenfuchs.

In der Welt des Sandes und der Dünen gehen wir im Rhythmus der Dromedare und ziehen mit unserer Equipe zum nächsten Brunnen. Erste Geräusche dringen aus dem Küchenzelt, das Camp erwacht in der Morgendämmerung. Bereits brutzelt und dampft es aus dem Kochtopf, das Wasser für den Tee ist aufgesetzt. Wir geniessen das
Erwachen in der Stille der Wüste. Eine kurze Wanderung geleitet uns sachte zu Palmenhainen.

Camps (3½ - 6½ Std. Wanderung bei unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit (F/M/A)
12. Tag: M ́hamid – Ait Ben Haddou
Nun heisst es Abschied nehmen von der Wüste, dem Gehen und den Menschen,
die uns begleitet haben, aber auch von den Tieren, die unser Gepäck
getragen haben. Ein Motorengeräusch dringt an unser Ohr und bedeutet für
uns das Zurückkehren in andere Welten. Wir fahren zurück über Zagora
und Ouarzazate nach Ait Ben Haddou. Besichtigung des Ksars im weichen
Abendlicht. Uebernachtung in einem ruhigen Berberdorf im Atlas in einer
Kasbah. Picknick unterwegs.
Übernachtung in einer einfachen Kasbah (5 Std. Fahrt) (F/M/A)
13. Tag: Ait Ben Haddou – Marrakech
Reise nach Telouet. Besichtigung des Glaouipalastes und Fahrt über den Atlas nach Marrakech.
Übernachtung in einfachem Hotel/Riad (ca. 4 ½ bis 5 Std. Fahrt) (F/-/-)
14. Tag: Marrakech
Tag zur individuellen Gestaltung in Marrakech. Souk, Terrassen, Museen und Gärten laden zum Verweilen ein.
Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück in einfachem Hotel/Riad (F/-/-
15.Tag: Abreisetag
Transfer an Flughafen/Bahnhof Marrakech oder Verlängerung. (F/-/-)
 
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