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TourenWandern / TrekkingWüste, Berge, DünenReiseprogramm

Reiseprogramm

Einleitung
Wir gehen durch eines der vielfältigsten Wüstengebiete im Südosten Marokkos: In den
Ausläufern des Atlasgebirges mischen sich hier schwarze Felsformationen mit rötlichem
Wüstensand. Die Wüste hat ein unendlich facettenreiches und abwechslungsreiches Gesicht,
sie werden staunen. Wir wandern tagelang durch herrliche Dünenlandschaften, weite Ebenen,
Schluchten und Steinwüste, campieren in den Dünen und geniessen das Schauspiel des Sonnenunterganges.

Das Gehen in der Wüste ermöglicht es uns, einzutauchen in eine für uns ungewohnte Weite
und Stille und unsere Sinne neu zu entdecken. Wandern, die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit
wahrnehmen, rasten, den Blick schweifen lassen – unendlich weit - die Größe der Natur erahnen und mit jedem Schritt das oft hektische Alltagsleben zurücklassen - Kraft schöpfen aus diesem faszinierenden Erlebnis.

Der Kreis unserer Trekkingreise schließt sich bei der Rückfahrt über die Straße der Kasbahs.
Marokko ist Orient pur. Neben faszinierenden alten Kulturen und Bauweisen besitzt das Land
eine große landschaftliche Vielfalt. Wüstengebiete mit bilderbuchartigen Sanddünen, die schneebedeckten Gipfel des Atlasgebirges, Oasendörfer mit wunderbaren Lehmarchitekturen und Marrakech – der Inbegriff einer orientalischen Stadt.
1. Tag: Anreise nach Marrakech
Empfang und Transfer in Marrakech zum Hotel in der Medina.
Übernachtung mit Frühstück in einfachem Hotel/Riad (-/-/-)
2. Tag. Marrakech
Das Tor zum Süden bietet facettenreiche Eindrücke wie in 1001 Nacht: Paläste und unendlich fein verzierte Koranschulen, verwinkelte Gassen der Medina, Gewürze und Düfte, Gärten und Palmenhaine. Der Djemaa el Fna, der lebendigste und berühmteste Platz Afrikas, auf dem jeden Tag von Neuem ein grosses Freiluft-spektakel stattfindet: Akrobaten, Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler, Wunderheiler, Garküchen, etc.  
Einführung, Orientierung und ½-tägige Stadtführung.
Übernachtung in einfachem Hotel/Riad (F/-/-)

3. Tag: Fahrt in den Süden
Nach einem feinen Frühstück brechen wir auf. Die Reise führt über den hohen Atlas nach Ouarzazat in Richtung Draatal. Wir überqueren den Tizi n Tnifift – Paß (1860m), vorbei an schönen Oasendörfern und einem herrlichen Blick zum Jebel Sarhro, der letzten Bergkette vor der großen Sahara. Ankunft in einer
Oase, die über Jahrhunderte End- und Ausgangspunkt von Wüstenkarawanen war. Übernachtung in einem einfachen Camping unter Nomadenzelten. (F/M/A)
4. Tag: zur Oase und den ersten Schritten in der Wüste
Am frühen Morgen gelangen wir mit dem Lokaltransit
zu einer weiteren Oase, wo wir unser Begleitteam treffen. Das Gepäck wird auf Lastkamele verladen. Die folgenden Tage brauchen wir nur mehr unsere Tagesrucksäcke zu tragen. Es gibt für je zwei Personen ein Igluzelt zum Schlafen, sowie ein großes Berberzelt als Stube, ein Küchen- und ein Toilettenzelt.
Heute Nachmittag gehen wir durch ein Tal mit Akazien und Tamariskenbäumen, durchqueren kleine Oasen, Dörfer. Bei kleinen Dünen genießen wir unsere erste Nacht in der Wüste.
Camp (3 Std. Lokaltransport, 3 Std. Wanderung) (F/M/A)
5. – 12. Tag: 8 Tage Wanderung in der vielfältigen Wüste
In unserem Wandergebiet leben die Nomaden des Berberstammes Ait Khabbach, die in dieser Gegend ihre Zelte aus Ziegen- und Dromedarhaaren aufschlagen. Kamele und Ziegenherden sind ihre Lebensgrundlage und sie ziehen mit ihren Tieren der Nahrung nach. Weite Plateaus, Berge am Horizont, Tamarisken-wäldchen. Die skurrilen Formen der schwarzen Steine zu unseren Füssen lassen uns immer wieder innehalten. Vulkangestein zeugt von einer Funken sprühenden Vergangenheit. Bei Sanddünen mit Tamarisken schlagen wir unser Lager auf.
Auf einer weite Ebene im Osten überqueren wir eine ausgetrocknete Seenpfanne. Nach einer Rast erklimmen wir die Erhebung an deren Rand. Hier ist wohl einer der landschaftlichen Höhepunkte der Wanderung. Es erwarten uns fast surreale Landschaften, weite Täler und Hochebenen, wie Riffs ragen schwarze Feldzacken aus dem rötlichen Sand. Wir gehen immer weiter, entlang des Kammes und haben 360° Ausblick. Je tiefer der Sonnenstand, desto unwirk-licher sind die Eindrücke. Das Farb- und Formenspiel ist atemberaubend. Nach dem Sonnenuntergang rutschen wir eine grosse Düne hinunter zu unserem Lagerplatz und warmem Tee.
Vulkanische Felsrücken, Akazienbüsche, roter Sand formierten sich hier zu einer überaus eindrucksvollen Kulisse! Weit weg von der „zivilisierten Welt“, fast weg von der Zeit, gehen wir weiter. Der Rhythmus des Gehens, Schauens, Rasten und das Lagerleben ist nun schon zu unserer täglichen Routine geworden. Die Gedanken werden ruhig, still und klarer. Wir nächtigen in herrlichen Dünen.
Auf einem für uns ausgebreiteten gelben Sandteppich gehen wir gemächlich unseres Weges, folgen dem ehemaligen Flusslauf, gönnen uns ein feines Mittagessen im Schatten eines Baumes und gelangen zu Fuss zu einem weiteren Naturbild, das uns staunend innehalten lässt. Sanddünen in gelb, rosa und braun drängen sich in den Vordergrund, die runden schwarzen Felsen stehen seit Jahrzehnten im Hintergrund und trotzen der Wüste.
Wir wandern weiter in östlicher Richtung durch archaische Landschaften. Steingebilde, von Wind und Sand geformten Skulpturen sind unsere Gehunterlage. Wir gehen vorbei an Hennafeldern und suchen einen Brunnen, in dessen Um-gebung wir uns für heute niederlassen. Wir nehmen unseren Rucksack und gehen der Sonne entgegen. Über weite Ebenen führt unser Weg und schon bald schliessen die Dromedare mit ihren Führer zu uns auf. Ein neuer Gehrhyth-mus breitet sich aus, die Tiere gehen ihre regelmässigen schaukelnden Schritte, währenddessen die Männer leichten Fusses neben ihnen dahin ziehen, Sprechgesänge in Berbersprache singen und sich unterhalten. Sprachmelodien, Landschaft, Dromedaraugenaufschlag, Steine werden zu einem einzigartigen Schauspiel. Camp bei Dünen.
Gemächlich gehen wir unseren Rasttag in den Dünen an, strecken und recken uns im Schlafsack und gönnen uns ein ausgiebiges Frühstück. Wir entdecken die Vielfalt der unberührten faszinierenden Umgebung. Schwarzes Gestein umhüllt von warmem rotem Sand, Tamarisken, weich geschwungene Linien, ein Ort zum Verweilen.
Mit dem Sonnenstand verändern sich die Bilder, die Formen. Wieder geht die Sonne über den Dünen auf und es ist Zeit, Schlafsack und Matten zusammenzupacken. Ausgeruht und reich an Bildern nehmen wir das Wanderleben erneut auf. Über kleine Hügel, mit schwarzem Gestein übersät, ziehen wir zu unserem nächsten Camp. Kleine ausgetrocknete Oueds weisen uns den Weg, am Horizont erblicken wir die Gipfel der Sandberge von Erg Merzouga. Bereits errichten unsere Begleiter das Camp am Fusse der Sanddünen.
Camps (4 – 6  Std. Wanderung bei unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit) (F/M/A)
13. Tag: Todratal
Der letzte Morgen mit unserer Equipe ist angebrochen, wir verabschieden uns von Berbern und Tieren. Rückreise durch die großen Palmenhaine des Tafilalet. Wir fahren ins Todratal auf der Strasse der 1000 Kasbahs, lassen die neuen Landschaftseindrücke an uns vorbeiziehen. Spaziergang in den Palmenhainen.
Übernachtung in einer Herberge (6 Std. Fahrt) (F/M/A)
14. Tag: Fahrt nach Marrakech
PPittoreske Lehmwohnburgen, braune, schroffe Felsen, grüne Felder, Berberdörfer und Musik des Autoradios verkürzen die Rückfahrt. Wir überqueren die  Berge des hohen Atlas und erreichen nach ca. 6 Std. Fahrt die ehemalige Königsstadt Marrakech. Abend zur freien Getaltung.
Übernachtung in einfachem Hotel/Riad (6 Std. Fahrt) (F/M/-)

15. Tag: Marrakech
Reisedauer 15 Tage: Transfer zum Bahnhof/Flughafen Marrakech, Heimreise, beslama. (F/-/-)

Reisedauer 16 Tage: Tag zur freien Verfügung.
Wir genießen das Treiben in den quirligen Bazaren und Handwerkergässchen und erhaschen uns einen letzten Blick vom Kaffeehaus aus auf das, über der Stadt thronende, schneebedeckte Gebirgsmassiv des Hohen Atlas.
Übernachtung in einfachem Hotel/Riad (F/-/-)
16. Tag: Marrakech
Transfer zum Bahnhof/Flughafen Marrakech, Heimreise, beslama. (F/-/-)
 
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