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TourenWandern / TrekkingFarben des Hohen AtlasReiseprogramm

Reiseprogramm

1. Tag: Anreise
Empfang in Marrakech und Transfer zum Hotel in der Medina.
Übernachtung mit Frühstück in einfachem Hotel/Riad (im Juli in einem Riad mit Pool) (-/-/-)
2. Tag: Marrakech
So tief in die Geschichte verwurzelt wie die Palmen in die Erde, ist Marrakech heute eine moderne Stadt, welche die faszinierende Vielfalt des arabischen Lebens, auch in ihren extremsten Gegensätzen, widerspiegelt. Die rote Perle des Maghrebs ist aber auch geheimnisvoll, orientalisch und aufregend. Wir entdecken den Souk und geschichtsträchtige Kulturmonumente. Abends dann, ein Spektakel besonderer Art: die Geschichten-erzähler, Gaukler, Schlangenbeschwörer und Dutzende von Garküchen, die den Djemaa el Fna zum berühmtesten Platz Afrikas machen.
½-tägige Stadtführung
Übernachtung in einfachem Hotel/Riad ( (F/-/-)

3. Tag: Marrakech - Zentraler Hoher Atlas
Wir verlassen Marrakech Richtung Hohen Atlas, lassen die Vororte, das Stadtleben hinter uns, fahren durch die sich vor uns ausbreitende Ebene. Die eindrucksvolle Fahrt führt in das Ait Bougmez, eines der schönsten Täler im hohen Atlas.
Dörfer liegen auf unserem Weg, kultivierte Getreidefelder, Brunnen, Haine und brachliegende karge Fläche ziehen vorbei und wir gelangen zum Provinzhauptort Azilal. Die Fahrt geht weiter über Ait Mhammed und einen 2200 m hohen Pass mit herrlicher Aussicht auf die Gipfel des Hohen Atlas. Die Landschaft verändert sich, wir fahren nun durch eine Gebirgslandschaft mit Wachholderbäumen, kleinen Dörfern und Terrassenfeldern, und mit ihr die Lebensform der hier ansässigen Berber. Am Mittag treffen wir auf unsere Begleitmannschaft aus dem Ait Bougmez. Nach einer stärkenden Mahlzeit wandern wir gemächlich zusammen mit dem Team und ihren Maultieren durch das Tal mit seinen grünen Feldern und den vielen Nussbäumen zu unserem ersten Camp im Hohen Atlas. Stille umgibt uns. Den Sternenhimmel über uns lassen wir uns ein feines Nachtessen schmecken.
Camp (5 Std. Fahrt, 1½ Std. Wanderung) (F/M/A)

4.-11. Tag: unterwegs im zentralen Hohen Atlas
 Ein neuer Tag bricht an. Nach dem wärmenden Frühstück steigen wir in der angenehm kühlen Morgenluft zum Pass auf. Einst diente er Karawanen als Nord-Süd Atlasübergang, und noch heute kommen von den entlegenen Tälern die Einheimischen über diesen Säumerpfad zum Sonntagsmarkt. Wir blicken zurück auf das Ait Bougmez, vor uns sehen wir die Gipfel der Atlaskette. Weit im Süden, dort am Horizont, erahnen wir die Wüste. Nach dem Picknick an einem etwas windgeschützten Ort steigen wir ab und  folgen später einem Flusslauf zu unserem Camp. Da steht es, das weisse Zelt und bald schon geniessen wir einen warmen Tee  oder Gewürzkaffee.
Die folgenden Tage wandern wir auf einer Höhe von 2000 bis 3000 m ü.M. und entdecken die unterschiedlichen Täler und abgelegene Dörfer des Atlas. Jeder Passübergang birgt die Aussicht auf ein neues Bild in sich. Architektur, die Farben und Formen der Landschaft und die Kleidertraditionen, Agrikultur und Gesänge der verschiedenen Berber-stämme geben jedem Tal seine eigene Stimmung. Einsame Wege führen uns zu Berghöhen, auf Maultierpfaden gehen wir zu Alpweiden und Schluchten, folgen mal dem Flusslauf, mal gehen wir an der Flanke eines Berges. Unser Nacht-lager schlagen wir jeweils in der Nähe einer Quelle oder an einem Bach auf.
Fakultative Besteigung des 4071 m hohen Ighil Mgoun. Eine herrliche Rundsicht auf den Hohen Altas und den Grossen Süden belohnt uns für den schweisstreibenden Aufstieg frühmorgens. Der Berg, der in Berber auch „Sturm“ heisst, beschert uns hoffentlich Wetterglück. Nach einer Verschnaufpause steigen wir wieder ab. Von Ahmed werden wir mit  süssen Minzetee erwartet, der Teppich ist ausgebreitet und unsere Wanderfreund-Innen, die nicht zum Gipfel hochsteigen wollten, berichten von ihrem Tag mit der Maultierequipe.
In der belebenden Frische geniessen wir den frühen Morgen. Sachte öffnet sich das Tal und macht den Blick frei auf die ersten Kasbhas, Lehm-Wohnburgen der Berber des südlichen Atlas.  Immer wieder gelangen wir auf dieser Tour zu Bächen oder kleinen Flüssen, welch herrliches Gefühl, das gurgeln, sprudeln, fliessen des kostbaren Gutes, welch liebliches Geräusch! Wir gehen vorbei an rosa blühendem Oleander, begegnen den Berbern von M’Goun in ihren traditionellen Kleidern. Eine friedliche Stimmung breitet sich aus in der Abenddämmerung. Wir folgen dem Flug der Schwalben, wenden den Blick mal zum glitzernden Nass, mal zur rosa Blüte. Wir übernachten am Ufer des Flusses
Frei jeglichen Zeitgefühls erwachen wir.  Heute ziehen wir vielleicht unsere Wassersandalen an, spielerisch und unternehmungslustig machen wir uns auf zum Wassertag in den eindrücklichen Schluchten, lassen unsere Stimme an den Felswänden widerhallen, erfrischen uns am kühlen Nass, wärmen uns auf einem sonnenbeschienen Stein. Farben, Formen, Materialien, Kontraste, Melodien, Wärme, Kälte: sechs Stunden herrlichste Sinneserfahrungen. Auch unsere treuen Begleiter, die Maultiere und ihre Besitzer holen sich nasse Füsse und zusammen richten wir am Flussufer unser Nachtlager ein.
Terrainwechsel. Wir durchwandern mehrere Dörfer eines lange in sich abgeschlossenes Hochtales. Hier unterscheiden sich Kleidung und Frisuren der Frauen sowie Rituale und Feste von denjenigen Berberstämmen, die einige Täler weiter leben. Die Landschaft ist geprägt von uralten knorrigen Wachholderbäumen, kultivierten grünen Terrassenfeldern und Häusern aus Lehm, die sich an den kargen Berghang zusammendrängen. Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem führt das Wasser zu den in tagelanger Handarbeit kultivierten Feldern.
Camps (4 - 7 Std. Wanderung/Tag,Gipfeltour ca. 9 Std.) (F/M/A)
12.Tag: Im glücklichen Tal
Ein letztes Mal für diese Reise strecken und recken wir uns in unseren Schlafsäcken, geniessen das feine Frühstück unter freiem Himmel. Wir lassen den Blick schweifen zu den Getreidefeldern, den Zitterpappeln und freuen uns am Moment. Dieses Bild wirkt, wird nachklingen und wohl auch ohne Foto in Erinnerung bleiben. Wir schliessen den Kreis, sind wieder im Ait Bougmez, dem „glücklichen“ Tal angelangt. Wir verabschieden uns vom Begleitteam mit ihren Tieren. Wir geniessen unser Camp an einem Ort der Ruhe und Erholung, in dem die Zeit stillzustehen scheint.  Im weichen Abendlicht können wir zu den Feldern bei den Nussbäumen spazieren, dem oder sitzen bleiben und mit einem Glas Tee in der Hand das Dorfleben betrachten. Nacht im Camp.
Camp (2½ Stunden Wanderung) (F/M/A)

Wir befinden uns in einem von Berbern bewohnten Hochtal, finden auf kleinstem Raum die verschiedenen Lebens- und Bauweisen der Berber vom Ait Bougmez, derjenigen aus dem Ait Boulli sowie der Halbnomaden von Ait Atta. Teppiche aus der Wolle der Ziegen und Schafe, traditionelle Decken- und Türmalereien, teils noch mit Naturfarben gemalt, Berberzeichen und Berbersagen geben uns einen Einblick in die uralte Kultur dieses Volkes.
Landschaftlich sind die bewässerten Talsohlen wahre Gärten und beeindrucken uns mit ihrer Vielfältigkeit: hier wird noch immer mit Maultier und Holzpflug und in tagelanger Handarbeit kultiviert! Die kargen, steinigen und teilweise schroffen Berghänge, an deren Flanken die roten Lehmhäuser gebaut sind, sind für unser Auge krasser Kontrast zur Vegetation im Tal, in der Nähe des Wassers.

13. Tag: Ait Bougmez - Marakkech
Rückfahrt am Vormittag über Azilal nach Marrakech.
Abend zur individuellen Gestaltung in Marrakech.
einfaches Hotel/Riad (ca. 5 Std. Fahrtzeit), (F/M/-)

14. Tag: Marakech
Tag zur individuellen Gestaltung in Marrakech: es locken die verschiedenen Facetten der Stadt, alt und neu, die Begegnung mit der herzlichen Bevölkerung, das Spiel der Farben, das Licht auf den roten Mauern, der Souk, die wunderschönen Gärten und nicht zuletzt die Terrasse des Hotels.
einfaches Hotel/Riad (im Juli in einem Riad mit Pool) (F/-/-)

15. Tag: Rückreise
Transfer zum Flughafen/Bahnhof Marrakech oder Verlängerung (F/-/-)
 
Riad Enija